Mein Flodders: Ich hab euch lieb und freu mich tierisch auf euch!
Mittwoch, 14. Mai 2008
Daaaaaaaaankeschöööööön!!!!
Mein Flodders: Ich hab euch lieb und freu mich tierisch auf euch!
Montag, 12. Mai 2008
Anna B´Day
Los ging es schon Samstag Abend. Anna hatte zu Drinks und Snacks in ihr Zimmer eingeladen. Mit einem Sektchen in der Hand und Justin im Hintergrund haben wir uns ordentlich aufgebretzelt.
Dann ging es los in die City. Unser erster Halt war die Lounge. Hier haben wir erstmal eine ordentliche Grundlage für den Abend geschaffen. Während Anna sich einen Veggiewrap mit Spinat und Mozarella bestellt hat, gab es für mich natürlich einen Burger mit ganz viel Pommes. Sehr lecker. Obwohl ich sagen muss, die Pommes waren schon ein bißchen scharf. Und an alle, die denken, mein Urteilsvermögen Schärfe betreffend wäre eingeschränkt: Ich hab Anna als Zeugin, die Pommes WAREN scharf. Und ja, der BigMac damals war auch scharf!
Danach ging es weiter in die Rooftop Bar. Wie der Name schon sagt, ist die auf dem Dach eines Hochhauses, im geschätzten 50sten Stock (wir haben die Treppe genommen). Auf Liegstühlen und mit Heatern kann man da den nächtlichen Blick über Melbourne genießen. Sehr chillig, wurde uns auf Dauer aber doch etwas zu kalt (obwohl wir praktisch am Heater geklebt haben), also zogen wir fleißig weiter. Zum Schluss ging es dann in die Nectar Lounge, eine kleine Bar, die aber auch eine Tanzfläche und sehr gute Housemusik zu bieten hat. Hier haben wir dann auch pünktlich um
Am nächsten Morgen gab es dann für Anna ein Geburtstagsfrühstück im Bett: Rührei, Lachs, Brötchen und Chai Latte. Außerdem natürlich den Geburtstagskuchen, mit Marens ´Null-Kerze´.
In dem rosa Paket waren übrigens kuschelige Hauspuschen, damit Anna nicht mehr so frieren muss:)
Trotz der kurzen Nacht, wurde das Geburtstagskind von mir danach brutal wieder in die Innenstadt geschleift;) Und, liebe Anna, weißt du schon, wo es hin geht?
Ha, der Organisationsfuchs hat nichts preis gegeben. Unser Ziel war:
Nachdem wir alibimäßig ein paar Runden geschwommen sind, ging es in den Spa-Jacuzzi und die Sauna. Pure Entspannung, das war genau das, was in letzer Zeit gefehlt hatte.
Danach gab es noch einen chilligen Tim Tam-Frappé bei Gloria Jeans.
Na, wenn das mal keine entspannten Gesichter sind!
Freitag, 9. Mai 2008
NO WORRIES! Die Australische Mentalität
Völlig daneben. Die zwei Leitwörter, die meiner Meinung nach die gesamte Australische Mentalität genaustens auf den Punkt bringen sind folgende: „No worries!“
Wenn ich hier zehn Minuten zu spät komme (vollkommen gehetzt und mit Gewissensbissen) kann ich mir sicher sein, entweder trotzdem mit offenen Armen empfangen zu werden oder noch weitere zehn Minuten auf meine Verabredung warten zu müssen. Wir stehen am falschen Flughafen und das Flugzeug am richten Flughafen verpassen wir auf jeden Fall: NO WORRIES! Alles wird gut.
Letztens erst war ich auf der Suche nach einem Geschäft und wusste weder den Straßennamen, noch wo ich mich gerade überhaupt befinde. Ich frage einen vorbeigehenden Mann (im schwarzen Anzug und offensichtlich in seiner viel zu kurzen Mittagspause) ob er wisse, wie ich dort hin käme. In Deutschland bin ich mir fast sicher, wenn ich überhaupt eine Antwort bekommen hätte mit „Nein. Weiß ich nicht.“ (obwohl er es weiß natürlich) abgespeist worden zu sein. Der Australische Business Mensch bleibt jedoch stehen, guckt ne Weile in den Himmel und überlegt. „Mhhh, was ist das denn für ein Laden?“ Ich erklärs ihm. „Tja, also ich bin mir nicht ganz sicher, vielleicht…“ Im nächsten Moment spricht er zwei weitere Passanten an und fragt, ob die vielleicht wüssten, wie ich zu meinem Punkt B kommen würde. Die drei diskutieren. Am Ende entschuldigen sich alle, sichtlich enttäuscht mir nicht weiter geholfen zu haben, und ziehen von dannen.
Noch ein weiteres Beispiel vielleicht: die Busfahrer. In Deutschland als schlecht gelaunte Brummbären schlechthin bekannt. Hier könnten sie der Gummibärenbande von Super RTL angehören… Wenn du dein Ticket beim Hineingehen vorzeigst, bedanken sich die Busfahrer bei dir! Natürlich erst nachdem sie dich begrüßt haben. Wie oft habe ich in Deutschland schon gesehen, wie alte Leute sich krampfhaft irgendwo festhalten müssen, weil der Busfahrer losrast bevor sie einen Platz gefunden haben. Und wenn es eine halbe Stunde dauert: Der australische Busfahrer wartet. Im Gegenzug dazu, bedankt sich jeder Fahrgast beim Aussteigen noch beim Busfahrer und erhält ein „Bitteschön“ zurück.
Ich könnte jetzt ewig so weiter machen. Aber ich hoffe, es ist deutlich geworden, dass ich kein anderes Völkchen kenne, das so hilfsbereit und gechillt ist, wie die Australier. Ich hoffe von dieser „No worries“- Mentalität etwas mit nach Deutschland mitnehmen zu können und diese dort nicht sofort an schlecht gelaunten Busfahrern und Passanten zu verlieren :-)
Montag, 5. Mai 2008
Von Anna für Maren und alle, die Verständnis haben
Du kannst dich sicherlich noch an den Moment erinnern, in dem du mir eine große Freude bereitet und mir einen orginal Pretzel World Luftballon aufgepustet und geschenkt hast. Es war ein sehr bewegender und emotionaler Moment für mich, nur das du es weißt.
Donnerstag, 24. April 2008
Phillip Island
Schon für den ersten Stop im Wildpark Mavi hätte sich das Geld gelohnt!
Wir präsentieren euch Wilma:
Aller Anfang ist ja bekanntlich schwer...
Aber dann hat es ja doch geklappt!
Und wie es geklappt hat! Schon fast ein bisschen zu gut...
Aber wir haben alle überlebt und am Ende waren nicht nur wir super glücklich so nah an das australische Tier schlechthin gekommen zu sein.
Schweren Herzens gings dann aber doch nach circa 2 Stunden weiter - die Pinguine warteten schließlich schon ungeduldig auf uns.
Auf dem Weg dorthin gab es noch einen kurzen Halt am Woolamai Beach. Die Bilder sprechen für sich:
Mit Isomatten und Decken ausgestattet gings gemeinsam an den Phillip Island Strand. Wir mussten nicht lange warten, gleich nach Sonnenuntergang kamen die ersten Pinguine aus dem Meer gewatschelt. Da Pinguine äußerst soziale Tiere sind, warteten sie auf jeden Nachzügler. In kleinen Grüppchen liefen insgesamt über 600 von ihnen im Turbogang zu ihren Nestern, direkt an uns vorbei. Da fiel es schwer, sich nicht mal eben einen in die Tasche zu stecken :-)
Fotos durften leider nicht gemacht werden, da die Kleinen tierische Angst vor Blitzen haben. Aber noch im Vorhinein haben wir den einen oder anderen Rabauken erwischt:
Nach einem ausgiebigen Pizza-Dinner fuhren wir dann satt und zufrieden wieder zurück nach Melbourne.
Dienstag, 22. April 2008
Let´s go Bulldogs, let´s go!
Und wieder einmal hatten wir Glück. Wir haben zum Preis der günstigsten Kategorie Karten in der ersten bekommen, fast dirket am Spielfeldrand. Darauf gab´s dann erstmal einen kleinen Burger beim Hungry (Outback) Jack
Es spielten die Western Bulldogs gegen die Richmond Tigers. Maren und ich haben uns entschieden, Fans der Bulldogs zu sein. Einmal, weil wir nun mal in deren Fankurve saßen und zweitens, weil die sich direkt vor uns "gestretched" haben;) Das sah zeitweise aber auch ganz schön komisch aus:
Dann ging´s los: Ich würd euch jetzt gerne erklären, wie Aussi Footie funktioniert, aber ich hab es selber nicht so richtig verstanden. Nur so viel: Das Spielfeld ist rund, das Spiel geht 4x 30 Min, es sind um die 30 Spieler, 7 Schiris und unzählige Waterboys auf dem Spielfeld (ja, auch während des Spiels) und es gibt Tore, die 6 Punkte geben und welche die 1 Punkt geben. Ansonsten ist wie beim American Football so ziemlich alles erlaubt. Ellbogen, Knie und wenn einer am Boden liegt, springen grundsätzlich noch 3 andere drauf. Nur dass die Aussies natürlich keinerlei Schutzkleidung oder Helme tragen, das hat so ein richtigen "Bloke" nicht nötig. Das könnte allerding auch die deformierten Gesichter der Spieler erklären. Naja, Maren und ich waren auf jeden Fall sofort Feuer und Flamme für diese Sportart.
Und dann war das Spiel auch schon vorbei. Falls ihr jetzt wissen wollt, wer gewonnen hat: da bin ich mir auch nicht so ganz sicher. Der Spielstand war am Ende 19.16 (130) : 20.10 (130). Wir glauben, dass die Punkte in den Klammern die Entscheidenden sind, denn am Ende haben sich alle ganz doll gefreut.
Alles in allem ein ganz wunderbarer Tag. Und hier gibt´s auch keine betrunkenen Hardcore Fans. Omas gehen mit ihren Enkeln zum Spiel und Pöbeleien und Randale finden sowieso nicht statt.
Trotzdem hab ich gemerkt, dass mir Werder und das Weserstadion fehlen. Ich würd mir jetzt sogar Vranjes, die Wurst, angucken, ohne ihn wüst zu beschimpfen. Da seht ihr, wie verzweifelt ich bin! Übrigens hab ich letztens auch erfahren müssen, dass ich die KOMPLETTE EM verpasse! Für aufmunternde Kommentare bin ich sehr dankbar.
Samstag, 12. April 2008
Ganz ohne Schadenfreude
Vor einer Woche hatten wir hier in Melbourne ziemlich heftigen Sturm. Irgendetwas muss auf die Stromleitungen gefallen sein, denn auf einmal war in vielen Vororten der Strom weg. Wir mussten also eine Zwangslernpause einlegen und haben es uns auf dem Balkon gemütlich gemacht. Auf einmal kommt Oppa mit seinem Rolls Royce um die Ecke, er war nämlich kurz vor dem Stromausfall zu seiner Spritztour aufgebrochen. Vor dem Gartentor bleibt Oppa auf einmal mit seinem Auto stehen. Warum? Tja, Oppa hat leider ein elektrisches Gartentor und kommt nun nicht mehr in die Garage. Er könnte nun natürlich einfach in sein Haus gehen, aber dann wäre der Rolls Royce ja ohne Schutz gewesen. Also bleibt Oppa im Rolls Royce sitzen und das für eine ganz schön lange Zeit. An dem Tag war es auch noch ziemlich kalt, also haben wir die Schlagzeile schon vor uns gesehen: "Elektrisches Gartentor- Oppa erfriert in Rolls Royce" Nach 7 Std hatten wir dann aber doch wieder Strom und Oppa war gerettet.

Gestern war es dann wieder soweit: der Strom fiel (diesmal ohne erkennbaren Grund) wieder aus. Nur, dass es diesmal schon dunkel war. Wir haben uns also mit unserem Teelicht auf den Balkon gesetzt und gewartet. Auf einmal kommt etwas langes, großes um die Ecke. Wir konnten es kaum fassen, Oppa war tatsächlich wieder kurz zuvor zu seiner Spritztour aufgebrochen! Also hieß es für ihn wieder im Auto vor Gartentor warten. Irgendwie scheint da ein Zusammenhang zwischen Oppas Spritztour und dem Stromausfall zu sein. Wir haben den Verdacht, dass er das Haus aus Angst nie wieder verlässt.